Buchungssystem für das Gemeindehaus

Räume im Gemeindehaus buchen
statt Belegungsplan auf Papier

Chor, Konfirmandengruppe, Krabbelgruppe, Seniorenkreis, Selbsthilfegruppe und der Kirchenvorstand teilen sich dieselben paar Räume – Woche für Woche, meist zur selben Stunde. Der Belegungsplan dafür liegt als Tabelle im Gemeindebüro oder als Aushang an der Pinnwand, und wer wissen will, ob der Gemeindesaal am Donnerstag frei ist, ruft an. Mit Tiddel wird jeder Raum eine eigene Ressource in einem Kalender, den alle Gruppen sehen.

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Raumbelegung im Gemeindehaus, ohne Rückfrage im Gemeindebüro

Ein Gemeindehaus ist nicht ein Raum, sondern mehrere: Gemeindesaal, ein oder zwei Gruppenräume, der Jugendraum, die Küche, das Sitzungszimmer. Jeder wird eine eigene Ressource mit eigenen Öffnungszeiten und eigener Buchungslänge – der Saal abendweise, der Gruppenraum stundenweise, die Küche mit den Zeiten, zu denen jemand da ist.

Die Gruppenleitungen buchen selbst und sehen sofort, was frei ist. Das Gemeindebüro ist damit nicht mehr die Telefonzentrale für Raumfragen, und Küster, Mesner oder Hausmeister sehen die kommende Woche im selben Kalender wie alle anderen – inklusive der Räume, die auf- und abgeschlossen werden müssen.

Was nicht buchbar sein soll, sperrt ihr vorher: Gottesdienst, Gemeindefest, eine Trauerfeier mit Kaffee im Saal, die Reinigung dazwischen, die Sitzung des Leitungsgremiums. Gesperrte Zeit taucht gar nicht erst als frei auf, also muss auch niemand hinterher eine Buchung zurücknehmen. Ob das Haus bei euch Gemeindehaus, Gemeindezentrum, Pfarrheim, Pfarrzentrum oder Pfarrsaal heißt, ändert daran nichts.

So legt ihr los

Drei Schritte, ein paar Minuten

  1. Jeden Raum anlegen

    Gemeindesaal, Gruppenraum, Jugendraum, Küche: je eine Ressource mit Öffnungszeiten, Buchungslänge und einer Beschreibung, wo der Schlüssel hängt.

  2. Gruppen einladen

    Chorleitung, Gruppenleitungen, Küsterei und Gemeindebüro bekommen eine Einladung, melden sich an und buchen selbst.

  3. Feste Termine sperren

    Gottesdienste, Sitzungen und Reinigungszeiten tragt ihr als Sperrzeit ein, jeden Termin für sich – der Rest bleibt für die Gruppen offen.

Was ihr bekommt

Gemacht für faires Teilen

Ein Raum, eine Ressource

Jeder Raum im Haus hat eigene Öffnungszeiten, eine eigene Buchungslänge und, ab dem Standard-Tarif, eigene Limits pro Mitglied. Der große Saal folgt anderen Regeln als der Gruppenraum nebenan.

Feste Zeiten vorher sperren

Gottesdienst, Trauerfeier, Gemeindefest, Reinigung: Sperr die Zeiten, die niemand buchen soll, dann sind sie gar nicht erst wählbar.

Das Büro ist nicht mehr die Zentrale

Die Gruppen sehen freie Zeiten selbst, rund um die Uhr. Niemand muss im Gemeindebüro anrufen, um zu erfahren, ob der Saal am Donnerstag frei ist.

Nur eingeladene Gruppen

Der Kalender ist nicht öffentlich: Es bucht, wer eine Einladung bekommen hat. Ob das Haus an Außenstehende vergeben wird, entscheidet weiter die Gemeinde selbst.

Von der Liste im Gemeindebüro zum Kalender

Vorher

  • Eine Tabelle, die eine Person im Büro pflegt, wenn sie dazu kommt
  • Anrufe und Mails: Ist der Saal am Donnerstag frei?
  • Ein Aushang an der Pinnwand, der schon beim Aushängen veraltet ist
  • Zwei Gruppen, denen derselbe Raum zugesagt wurde

Mit Tiddel

  • Jeder Raum ein eigener Kalender, für alle Gruppen in Echtzeit sichtbar
  • Die Gruppenleitungen buchen selbst, auch abends und am Wochenende
  • Gottesdienste, Trauerfeiern und Reinigung vorher gesperrt
  • Nachvollziehbar, wer welchen Raum wann gebucht hat
Häufige Fragen: Gemeindehaus buchen

Kurz beantwortet

Ist das ein System, um unser Gemeindehaus zu vermieten?

Nein, und das ist Absicht. Tiddel ist der Belegungsplan für die Gruppen, die im Haus zu Hause sind: Es bucht, wer eine Einladung hat, und der Kalender ist nicht öffentlich. Ob und an wen ihr das Haus darüber hinaus vergebt, bleibt eure Entscheidung.

Können wir jeden Raum einzeln buchbar machen?

Ja, und genau das empfehlen wir. Gemeindesaal, Gruppenraum, Jugendraum, Küche und Sitzungszimmer werden je eine eigene Ressource mit eigenen Öffnungszeiten und eigener Buchungslänge, also weiß jede Gruppe, welchen Raum sie hat.

Wie kommen Gottesdienste, Trauerfeiern und Reinigung in den Plan?

Als Sperrzeit. Tragt die Zeiten ein, die nicht buchbar sein sollen, die Trauerfeier, die kurzfristig dazukommt, genauso wie den Gottesdienst. Jede Sperrzeit gilt für den Termin, den ihr eintragt: Ein Wochenrhythmus wiederholt sich nicht von selbst, die festen Termine tragt ihr also für jede Woche ein. Gesperrte Zeit erscheint für die Gruppen nicht als frei.

Wir sind eine Kirchengemeinde, kein Verein. Passt das trotzdem?

Ja. Tiddel kennt Ressourcen und eingeladene Mitglieder, keine Rechtsform: Ob eure Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts verfasst ist oder ihr ein Verein seid, ändert am Buchen nichts. Ob euer Leitungsgremium Kirchenvorstand, Presbyterium oder Gemeindekirchenrat heißt, ebenso wenig.

Kann eine Gruppenleitung für die ganze Gruppe buchen?

Ja. Jede Buchung läuft auf den Namen eines Mitglieds. Daran sehen Admins, wer wann für welchen Raum verantwortlich ist. Die Chorleitung bucht die Probe in ihrem Namen, die Krabbelgruppe ihre Vormittage – die übrigen Teilnehmenden brauchen kein eigenes Konto.

Was kostet ein Buchungssystem für das Gemeindehaus?

Testet Tiddel 30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte. Danach wählt ihr einen Tarif ab 8 € pro Monat, monatlich oder jährlich abgerechnet. Was jeder Tarif enthält, steht auf der Preisseite.

Bereit, das Gemeindehaus im Kalender zu buchen?

Ressourcen anlegen, die anderen einladen – das dauert nur ein paar Minuten.

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