VergleichBelegungsplan an der Tür oder
Buchungssystem im Browser?
Wie die Waschküche läuft, ist von Haus zu Haus verschieden: ein Belegungsplan an der Tür, ein fester Waschtag pro Partei aus der Hausordnung, ein Schlüssel, der von Nachbar zu Nachbar wandert, ein Münzautomat mit Waschmarken, ein Terminal an der Wand – oder jede Partei hat ihre eigene Maschine im Keller. Hier steht geradeheraus, was ein Buchungssystem im Browser anders macht – und wann das, was ihr habt, die bessere Wahl bleibt.
Wie die Waschküche heute läuft – und was ein Buchungssystem anders macht
Belegungsplan an der Tür. Ein Blatt mit Tagen und Zeiten, auf dem sich jede Partei einträgt. Billig, robust und für alle verständlich. Der Nachteil: Gebucht und nachgesehen wird nur im Keller, Einträge werden durchgestrichen und überschrieben, und der Plan kennt nur die Waschküche, an deren Tür er hängt.
Der feste Waschtag. In vielen Häusern gibt die Hausordnung jeder Partei einen festen Waschtag, der reihum wechselt. Gebucht wird da nichts: Der Plan steht, und wer an seinem Tag nicht kann, tauscht mit den Nachbarn. Das ist fair und kostet nichts; starr wird es, sobald jemand außer der Reihe waschen will. Tiddel bildet so einen Turnus nicht automatisch ab, denn Buchungen wiederholen sich in Tiddel nicht von selbst: Es ersetzt ihn durch freies Buchen.
Der Waschküchenschlüssel. Es gibt einen Schlüssel, und wer ihn hat, wäscht. Danach geht er zur nächsten Partei oder zurück zum Hausmeister. In einem kleinen Haus klappt das oft gut; in einem großen heißt es klingeln, suchen und warten, bis jemand den Schlüssel zurückbringt.
Münzautomat und Waschmarken. Die Maschine läuft erst mit Münze, Wertmarke oder Waschkarte, und die Marken muss man vorher kaufen. Oft gehören Automat und Maschinen einem Betreiber, der pro Waschgang abrechnet. Das löst die Abrechnung pro Waschgang, aber nicht die Frage, wann jemand wäscht: Wer zuerst unten ist, hat die Maschine.
Buchungsterminal an der Wand. Ein Gerät neben der Waschküche, oft an die Schließanlage gekoppelt, sodass derselbe Chip die Zeit bucht und die Tür öffnet. Praktisch, wenn Buchung und Schloss zusammenhängen sollen – aber es ist Technik: Anschaffung, Montage, Service und vorher eine Entscheidung (in der WEG ein Beschluss, in der Genossenschaft der Vorstand oder die Verwaltung, im Mietshaus der Vermieter). Ein Buchungsdisplay von Tiddel (ab dem Standard-Tarif) bringt das Buchen an die Tür, auf einem beliebigen Tablet, ohne Terminal, das gekauft oder verkabelt werden muss.
Buchungssystem im Browser. Die Buchung liegt in einem Kalender, den alle vom Handy erreichen, und in der Waschküche muss nichts montiert werden (abgesehen vom optionalen Add-on für smarte Schlösser). Das ist Tiddel. Derselbe Kalender fasst Sauna, Gästewohnung, Gemeinschaftsraum und Besucherparkplatz, nicht nur die Waschküche. Die Abrechnung bleibt, wie sie ist. Tiddel bucht die Zeit; mit dem Add-on für smarte Schlösser (auf Anfrage) öffnet sich die Tür für die Buchung – mit einem Code für diese Buchung, vom Handy oder mit einem RFID-Tag. Dann kommt doch etwas an die Tür: ein smartes Schloss, das das bisherige ersetzt.
Kann man beides kombinieren?
Zwei Orte zum Buchen für dieselbe Waschküche: nein, das ist keine gute Idee. Tiddel hat keine Verbindung zu einem Terminal oder einem Belegungsplan, also ergeben zwei Buchungsorte für dieselbe Ressource zwei verschiedene Wahrheiten – und damit seid ihr wieder bei Doppelbuchungen und Streit im Treppenhaus.
Was dagegen gut zusammengeht: Der Münzautomat rechnet weiter ab, und Tiddel bucht die Zeit, denn der Automat bucht nichts. Die Maschine kennt die Buchung allerdings nicht und läuft für jede Münze; dass die Zeiten gelten, liegt am Haus, nicht am Automaten. Ebenso sinnvoll ist es, ein vorhandenes Terminal für die Waschküche zu behalten und alles andere mit Tiddel zu buchen. Sauna, Gästewohnung, Gemeinschaftsraum und Besucherparkplatz haben meistens gar kein Gerät, sondern Zettel, einen Ordner und E-Mails an die Verwaltung. Das alles kann in einen Kalender wandern, auch wenn die Waschküche genau so bleibt, wie sie ist.
Was kostet das?
Belegungsplan, fester Waschtag und Schlüssel kosten kein Geld, sondern Zeit und Nerven: die Anrufe bei der Verwaltung, das Klingeln beim Nachbarn, den Streit um den Samstag. Automat und Terminal werden entweder gekauft, mit Einbau und Service, wenn das Gerät streikt, oder laufen über einen Betreiber, der pro Waschgang abrechnet. Ein Buchungssystem im Browser kostet stattdessen einen monatlichen Betrag, aber nichts für den Einbau. Die Ausnahme ist das Add-on für smarte Schlösser: Es kostet extra, und das Schloss wird vor Ort eingebaut. Tiddel beginnt bei 8 € pro Monat, und die ersten 30 Tage sind kostenlos, ohne Kreditkarte.
Was am Ende günstiger ist, hängt davon ab, wie viele Ressourcen ihr habt und wie lange die Technik hält. Der Sinn einer Testphase ist, dass ihr das mit eurem eigenen Haus im System durchrechnen könnt statt auf dem Papier: die Tarife ansehen.